Klüngel und Karrieren in Berlin oder warum eine Krähe der Anderen kein Auge aushackt ....

Uwe Meyer-Odewald wurde 1959 in Bremen geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen. Nach Ablegung der Großen Juristischen Staatsprüfung 1990 in Hamburg arbeitete er zunächst bei der Senatsverwaltung für Inneres in Berlin und ist seit Beginn des Jahres 1993 in Berlin bei der Senatsverwaltung für Justiz auf dem Gebiet des Strafvollzugs tätig.
1993 promovierte er zum Dr. jur. an der Universität Göttingen.

Der Autor Meyer-Odewald
In der "Peter Lang Verlagsgruppe" erscheint in der Reihe "Europäische Hochschulschriften" (Reihe 2: Rechtswissenschaft, Band 1436) sein Buch "Die Verhängung und Zumessung der Jugendstrafe gemäß § 17 Absatz 2, 2. Alt. JGG im Hinblick auf das ihm zugrundeliegende Antinomieproblem". (ISBN 978-3-631-46469-4). Es beschäftigt sich mit Grundproblem des Jugendgerichtsgesetzes, dem Widerspruch des Resozialisierungsgedankens zu anderen Strafzwecken. Noch stellt Meyer-Odewald den Resozialisierungsgedanken in den Vordergrund.

August 2002 - Karrieren in Berlin: Knastchef in Charlottenburg
Oberregierungsrat Dr. Uwe Meyer-Odewald ist neuer Leiter der Justizvollzugsanstalt Charlottenburg, sein Vertreter ist Obersozialrat Volker Küster. Bislang war der damals 43-Jährige als Vollzugsleiter und Vertreter der bisherigen Anstaltsleiterin Karin Tilmann-Reinking tätig. Seine juristische Laufbahn begann Meyer-Odewald in Hamburg, in Berlin arbeitete er zunächst bei der Senatsverwaltung für Inneres. Im Bereich des Strafvollzugs ist er seit über zehn Jahren tätig. Bei der JVA Charlottenburg handelt es sich um eine Einrichtung des geschlossenen Männervollzugs.
http://www.welt.de/print-wams/article606134/Karrieren_in_Berlin.html

Februar 2005 - Vom Knastchef zum Referatsleiter in der Senatsverwaltung
Neue Anstaltsleiterin der Justizvollzugsanstalt Charlottenburg wird Frau Regierungsdirektorin Evelyn Benne. Sie war zuvor stellvertretenen Anstaltsleiterin in der JVA Tegel. Daneben war sie viele Jahre Ausbildungsleiterin für den mittleren und gehobenen Verwaltungsdienst. Seit Juli 2002 war sie in der Senatsverwaltung für Justiz eingesetzt. Der bisherige Leiter der JVA Charlottenburg, der Regierungsdirektor Dr. Uwe Meyer-Odewald, übernimmt fortan die Aufgabe eines Referatsleiters in der Senatsverwaltung für Justiz.
http://www.berlin.de/sen/justiz/presse/archiv/20050221.24040.html

Mai 2007 - Hakenfelde: Wilfried geht, Uwe kommt
Die Gartenfreunde Spandau und ihr "Bürgermeister" Herr Birkholz feiern am 3. Mai 2007 die Verabschiedung des Leiter der JVA-Hakenfelde dem Regierungsdirektor Wilfried Walter aus dem "aktiven Dienst". Der 65 jährige leitete die Justizvollzugsanstalt Hakenfelde seit 1999. Senatorin Gisela von der Aue findet selbstverständlich anerkennende Worte für die geleistete Arbeit und Wünsche für die Zeit des Ruhestandes. Sie beweist ihr Unwissen mit den Worten: "Der Behandlungsvollzug hat den Verwahrvollzug abgelöst." Der Senatsrat Dr. Meyer-Odewald, der neue Chef der JVA, wird offiziell in sein Amt eingeführt (Vertreter Justizverwaltungsoberamtsrat Stefan Seelig). Die Herren Justizschergen Jörg Troike (Vollzugsleiter, Obersozialrat), Böttcher und Rakowki ließen einige Episoden des Berufslebens von Herrn Walter (sprich die hauptberufliche Inhaftierung von Menschen) aufleben und verabschiedeten sich offiziell.

Man beachte die Fotos: http://www.gartenfreunde-spandau.de/jvaabschied/jvaabschied07.htm
http://www.berlin.de/sen/justiz/presse/archiv/20070503.1545.77199.html

Grotesk: "Tag der offenen Tür" in Hakenfelde
Die Wärter der JVA Hakenfelde feiern mit den Nachbarn in Freiheit einen "Tag der offenen Tür" der JVA-Hakenfelde in der Nebenanstalt Kisselnalle 19 in Berlin Spandau. Konkret sieht das so aus, dass die Gartenfreunde und die Abteilung Öffentlichkeit der Berliner Polizei an zehn Stände Produkte der Zwangsarbeit aus Berliner Gefängnissen erwerben können, dabei Grillen, Trinken und Kuchen essen.
http://www.gartenfreunde-spandau.de/jvaabschied/aufrufjva.pdf und http://www.berlin.de/sen/justiz/presse/archiv/20070508.1320.77452.html